Mamma Mia!


Vor allem, wenn man mit uns wegfährt… Bei uns gibt es jede Menge Spannung, Spiel und Spaß – da wird bis nachts im Bus lauthals jedes Lied gesungen, von dem man den Text (vielleicht oder vielleicht auch nicht) kennt…

Wir fahren gemeinsam nach Stuttgart, mit ein paar Pannen zu Beginn, aber das ist ja normal bei uns – dann wird eben selbst noch schnell Kaffee gekocht oder der Plan umgeschmissen…

Während der Fahrt gibt es einige Pausen, die zum Kaffee trinken oder zum Essen genutzt werden.

Das Musical ist einfach nur genial und es lohnt sich für jeden, der Lust auf Musik, Tanz und Handlung hat. Die Musik von ABBA erzählt eine Geschichte und es kommt einem vor, als wenn die vier Künstler aus Schweden ihre Musik extra dafür geschrieben haben. Auch die, die den Film mit Meryl Streep und Pierce Brosnan kennen werden trotzdem auf ihre Kosten kommen, denn die Musical-Darsteller bieten dem Publikum eine tolle Show.

Auf dem Heimweg wird mal schnell die neu erstandene CD eingelegt und das Musical noch mehrmals lautstark mitgesungen – auf Englisch versteht sich, denn den deutschen Text kann ja niemand.

Ein toller Tag geht zu Ende, bei dem Jung und Alt auf ihre Kosten gekommen sind und alle zusammen sehr viel Spaß hatten!

Frankreich 2008

2008 fand nach 24 Jahren Partnerschaft wieder eine Fahrt in Malsfelds Partnerstadt Moyaux statt. Organisiert wurde sie vom Partnerschaftsverein, aber es nahmen diesmal auch sehr viele Mitglieder des Musikzugs Malsfeld und somit auch viele Jugendliche teil. Nach einer Nachtfahrt –denn wir fuhren am Donnerstagabend (2.Oktober) los- kamen wir in Rouen an, wo wir erst einmal ein Frühstück in einem französischen Cafe bekamen und dann eine Stadtführung machten, insbesondere durch die berühmte Kathedrale. Am späten Nachmittag erreichten wir dann unsere Partnerstadt Moyaux, wo wir den Gastfamilien zugeteilt wurden, bei denen wir nun die nächsten drei Tage wohnen sollten.

Viele verband schon eine jahrelange Freundschaft mit ihren Gastfamilien, sodass dort dieWiedersehensfreude groß war. Anderen, die zum ersten Mal mit in Moyaux waren, erklärte ein mit den französischen Gewohnheiten Vertrauter noch die wichtigsten Sachen über die andere Kultur. Von Erlebnissen dieser Art hörte man dann auch die nächsten Tage im Bus: Z.B. gibt es zum Mittag- oder Abendessen viele Gänge und überall Baguette dazu, sodass viele Deutsche das Gefühl hatten, sie müssten gleich platzen. Zum Frühstück dagegen essen viele Franzosen nur sehr wenig, meine Gastmutter war auch sehr überrascht, als ich kalte Milch trinken wollte. Manche hatten auch das Glück, hauchdünne französische Crepes zu bekommen. Und es stimmte tatsächlich, dass Franzosen ihr Baguette unter dem Arm tragen.

Die Verständigung mit unseren Gastfamilien war ebenfalls ein Erlebnis für diejenigen, die kein französisch sprechen, da nur wenige Franzosen deutsch oder englisch konnten. Das Wörterbuch war also die beste Anschaffung für diese Reise. Ansonsten verständigten wir uns mit Händen und Füßen, Zetteln und mit grammatikalisch sinnlos aneinander gereihten Wörtern. Aber Hauptsache, man wusste, was der andere sagen wollte. Insgesamt waren die Familien alle sehr nett und sehr gastfreundlich, sodass man sich gar nicht oft genug bei ihnen bedanken konnte. Diejenigen, die im Hotel übernachteten, hatten solche Erlebnisse nicht- dafür bekamen sie morgens vor ihrer Tür Besuch von Kängurus, denn das Hotel gehörte zum Zoo dazu.

Unser Programm ging am Samstag weiter, an dem wir in Caen im Museum „Memorial“ eine Reise durch die Geschichte vom zweiten Weltkrieg bis heute machen konnten. Zwischendurch aßen wir unsere riesengroßen Lunchpakete, die wir von unseren Gastfamilien bekommen hatten.

Da durch die Normandie die „Route de Cidre“ verläuft und überall reich bestückte Apfelbäume stehen, hielten wir auf dem Rückweg auf einem Gut an, wo uns die Herstellung von Cidre erklärt wurde und wir ihn hinterher auch probieren durften. Die jüngeren dagegen beschäftigten sich lieber mit dem Hund des Guts, der sogar auf den Befehl „Sitz“ auf französisch hörte und aßen den „allerbesten Apfelkuchen“, wie einige meinten.

Am Abend begann dann der offizielle Teil der Fahrt in einem feierlichen Rahmen: In ihren Reden gingen die Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine auch auf das nächste Jahr ein, an dem die Freundschaft zwischen den beiden Gemeinden ihr 25 jähriges Jubiläum feiert, zu dem die Franzosen nach Malsfeld eingeladen werden. Bodo Schacht sprach über die gewünschte Verjüngung der Mitglieder solcher Fahrten und darüber, dass das durch die Teilnahme des Musikzugs schon geschehen sei.

Malsfeld hatte auch für die Gemeinde Moyaux etwas mitgebracht: eine Bank, auf der sich die Menschen aus Moyaux ausruhen und auf der sie „über die Zukunft der Partnerschaft mit Malsfeld nachdenken können“. Die Bank weihte er dann gleich mit Jaques Couture unter einem Blitzlichtgewitter ein. Nach den Reden wurden noch die Nationalhymnen gespielt und der Musikzug Malsfeld gab ein Konzert.

Auch Moyaux hat eine Musikgruppe: das „Echo Moyausain“, das den Malsfeldern einen Wimpel von ihrem Musikzug schenkte. Beide Gruppe trugen jeweils die gleichen T-Shirts, später sah man dann zwei Malsfelder mit dem T-Shirt des „Echo Moyausain“ herumlaufen und umgekehrt.

An diesem Abend gab es ein kaltes Büfett, u.a. mit Muscheln und Schnecken. Während die einen sich über die Gelegenheit freuten, Schnecken probieren zu können, ekelten sich die anderen vor diesen Tieren und aßen sich am Baguette satt. Dabei hatten sie allerdings vergessen, dass dies nur der erste Gang war und, wie in Frankreich üblich, noch weitere folgten.

Den Sonntag verbrachten wir mit unseren Gastfamilien, manche trafen sich mit anderen Familien zum Essen, andere fuhren mit denen, die im Hotel übernachteten, ans Meer. Insgesamt stärkte der Besuch nicht nur die Freundschaft zu den Franzosen, sondern auch den Zusammenhalt unter der deutschen Gruppe.

Fahrt zu „König der Löwen“ nach Hamburg

Der Musikzug Malsfeld startet auch 2008 wieder in eine mit Konzerten ausgebuchte Saison. Aber auch für ein Alternativprogramm muss gesorgt sein. Zum Auftakt des neuen Jahres ließen sich die Mitglieder des Musikzuges, sowie eine ganze Hand voll von Gästen vom Hamburger Musical König der Löwen inspirieren.

Um viertel vor 6 startete der Bus in Malsfeld am Dorfgemeinschaftshaus. Nach etwa 64 km auf der Autobahn, gab es jedoch einige Turbolenzen mit dem Bus. Der Motor ging aus und der nächste Parkplatz konnte gerade noch rechtzeitig erreicht werden. Dort stellte man fest, dass der Motor des Busses kaputt war und ein Ersatzbus bestellt werden musste. Also legten wir, unsere Frühstückspause ein. Nach ca. 2 Stunden konnte die Fahrt fortgesetzt werden.

Die Zeit die nun in Hamburg bis zum Start des Musicals um 15 Uhr blieb war sehr knapp, so einigte man sich auf eine Rundfahrt über die Reeperbahn und am Hafen entlang. Um kurz nach 2 starteten die Schiffe, die die Besucher zum Musicaltheater im Freihafen fahren sollten. Kurze Zeit später, als alle auf Ihren Plätzen waren, ging es los. Der Vorhang öffnete sich und die Musik setzte ein.

Alle waren total begeistert und machten im Rhythmus der Musik mit. Die Bühnenshow war einfach nur einzigartig. Es wurde noch schnell ein Gruppenfoto gemacht und dann ging es auch schon wieder in den Bus Richtung Heimat. Die Stimmung war am brodeln und alle hatten viel Spaß. Gegen 22Uhr war die Hamburg Tour beendet, jedoch werden wohl alle die mit waren diese einzigartige Erlebnis nie vergessen.